Reis – Rätsel um die bekannte Nutzpflanze

Reis gehört heutzutage in aller Welt zu den wichtigsten Grundnahrungsmitteln. Es gibt ihn in verschiedenen Formen, als Basmati-, Risotto-, Sushi- oder Wildreis. Botanisch lässt sich oryza sativa in die Familie der Süßgräser einordnen. Wo genau Reis ursprünglich beheimatet war, darüber streiten sich Botaniker. Nach genetischen Untersuchungen konnte der Ursprung auf Indochina, Südchina und Zentralindien spezifiziert werden. Reis wächst hauptsächlich in feuchten und heißen Gebieten. Dort wird die Nutzpflanze nach der Nassanbaumethode gezüchtet. Dabei stehen die Pflanzen bis kurz vor der Ernte in bewässerten Feldern. Die Terrassenfelder prägen auch heute noch die Landschaftsbilder an Orten wie Bali und China.

Bei der Reisernte in Asien

Botaniker, wer ist das?

Botaniker sind Menschen die sich den Schwerpunkt Pflanzen in der Biologie ausgewählt haben. Sie sind auch bekannt als Pflanzenkundler oder Pflanzenforscher. Zusammengefasst sind Botaniker Menschen, die sich mit der Welt der Pflanzen beschäftigen und auf verschiedene Art und Weise diese Pflanzenwelt erkunden. Nicht jeder Botaniker ist allerdings gleich. Es gibt Hobbybotaniker, Agrarbotaniker, Forstbotaniker, Geobotaniker und Paläobotaniker. Einer der wichtigsten Naturforscher, der eebenfalls Botaniker gewesen ist, war Alexander von Humboldt. Kurz gefasst, Botaniker sind Forscher, ohne die die Welt nicht leben könnte, denn wer das Leben der Natur nicht kennt, kann die Welt nicht kennenlernen. Viele Heilungen waren im Mittelalter nur durch Pflanzen möglich und auch heute gibt es noch viele Menschen, die Pflanzen als Heilungsmittel nutzen. Welche Pflanze für welche Krankheit am besten ist, weiß wiederum nur der Botaniker. Im Mittelalter gab es kein Internet und Handys mit iPhone 6 hüllen, die genug Informationen über Pflanzen geben konnten.

Botanik – die Lehre von Pflanzen

Der Frühling bereitet sich vor und die Frühblühern wachsen heran. Frühblüher sind Pflanzen, die früh im Jahr blühen,. Sie wachsen dicht am Boden und sind die ersten Pflanzen im Jahr, die durch die Sonnenstrahlen aus der Erde gelockt werden. Das Schneeglöckchen steckt als erstes das weiße Köpfchen aus der Erde hervor.

Das Schneeglöckchen ist eine beliebte früh blühende Pflanze. Sie kündigt tatsächlich den kommenden Frühling an. Welch eine Freude, die kleinen grünen Stängel mit den weißen Blütenknospen aus der Erde kommen zu sehen. Das Schneeglöckchen wächst aus einer Zwiebel heraus in der sie überwintert. Jedes Jahr blüht sie wieder und vermehrt sich stets.

Botanik, was ist das?

Wintersonnenwende bedeutet die längste Nacht und der kürzeste Tag. Danach geht es wieder dem Frühling entgegen. Die Tage bleiben noch eine Weile kalt, aber spürbar länger hell und die Sonnenstrahlen locken die ersten Frühblüher wie das Schneeglöckchen aus der Erde hervor. Die Zugvögel stellen sich langsam wieder ein und wenn am Morgen die Sonne aufgeht, begrüßen die Amseln den Frühling.

Botanikertagung – das Treffen der Pflanzenspezialisten

So wie die Jahreszeiten aufeinander folgen, so findet auch die jährliche Tagung der Botaniker im Frühling statt. Die Botaniker treffen sich immer in der Woche nach dem ersten Vollmond im Januar. Ein Schwerpunkt der Tagung ist in diesem Jahr der Einsatz von Pestiziden und die Wirkung auf die Artenvielfalt. Das Sterben der Insekten beeinträchtigt auch die Pflanzen.